Aufnahmegebäude Rekingen, Bahnseite, 2002 (Quelle H.R. Berner; SBB_Historic_-_F_122_00836_003)

Am Bahnhof eines 1000-Seelen-Dorfes erwartet man heutzutage kaum noch Güterverkehr und Gleisanlagen in geringem Umfang.

Rekingen ist das genaue Gegenteil. Wie auf der ganzen Linie 701 zwischen Bad-Zurzach und Eglisau ist das Personenverkehrsaufkommen eher gering. Jedoch siedelten sich in Rekingen in der Vergangenheit diverse Firmen mit eigenen Anschluss an, die für regen Verkehr sorgten. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang des Güterverkehrsvolumens um die Jahrtausendwende erfreut sich der Bahnhof jedoch wieder aufs Neue eines regen Verkehrs aufgrund des neuen Hochrhein-Terminal, den passierenden Kerosinzügen oder leeren Braunkohlezügen aus Siggenthal, welche in Rekingen umfahren.

AbkürzungREK
ISBNOB, SBB
Strecke701
Bahn-km38.116

Rümikon-MellikonBad Zurzach

zuletzt aktualisiert: 13.07.2026

01.08.1867Eröffnung der Bahnstrecke Winterthur-Koblenz durch die Schweizerische Nordostbahn NOB
1904IBN Bruchsal G
1904Mutmasslich zusammen mit der Stellwerkinbetriebnahme wurde die Lage der Weichen 2 und 4 verändert und das damals vorhandene Stumpengleis verlängert
01.07.1945Aufnahme elektrischer Betrieb zwischen Koblenz und Eglisau
1952-1959Vergrösserung der bestehenden Gleisanlage mit zunehmendem Güterverkehr
22.12.1959IBN Domino 55 ohne Zwergsignale
1975Eröffnung Zementwerk in Rekingen
bis 1976Aufhebung Barrierenposten 5i
07.05.1977IBN Domino 67
1977Im Verlauf des Jahres 1977 wurde das alte Aufnahmegebäude abgebrochen und die neuen Gleise 3 und 4 sowie das neue Mittelperron zwischen den Gleisen 6 und 7 in Betrieb genommen
1995Einstellung des Betriebs im Zementwerk
1995-2000Ersatzloser Abbruch der Gleise 2 & 3 sowie die anschliessenden Stumpengleise 41, 42 und 43
2004 Einstellung des Betriebs bei Solvay, wegfall des wichtigsten Güterverkehrskunden
2006Eröffnung des Containerumschlagplatzes 'Hochrheinterminal', Güterverkehr zieht langsam wieder an
16.05.2011Iltisierung des Domino 67, neu erfolgt die Bedienung ab der Betriebszentrale Ost, Zürich Flughafen
StellwerkBahnhof ohne Stellwerk

Fotos

Pläne & Dokumente

HerstellerMaschienenfabrik Bruchsal
StellwerktypBruchsal G
Inbetriebnahme1904
Ausserbetriebnahme22.12.1959
SignalsystemTyp M
Blocksystem
BetriebsartOrtsbetrieb
Fernsteuerung
Pulttyp
Umbauten1904: Versetzung der Weichen 2 und 4, Verlängerung Stumpengleis
1914: Eröffnung Soda-Werk Rekingen mit Bahnanschluss. Ein Klappscheibensignal 'E' sichert die Zufahrt zum Bahnhof ab
1937: Vergrösserung Gleisanlage in unbekanntem Ausmass
1952-1959: Vergrösserung Gleisanlage um zwei Gleise
Spezialitäten
Weiteres
Erhaltung / Weiterverwendung

Stellwerk

Aussenanlage

Technik

Stellwerk-Dokumente

Übersichtsplan

Stellwerkplan

HerstellerIntegra
StellwerktypDomino 55 ohne Zwergsignale
Inbetriebnahme22.12.1959
Ausserbetriebnahme07.05.1977
SignalsystemTyp L
BlocksystemGleichstromblock Integra
BetriebsartOrtsbetrieb
Fernsteuerung
Pulttyp
Umbauten22.12.1959: Mit Inbetriebnahme des neuen Stellwerks wurde die Signalisierung auf Lichtsignale umgestellt und das vormalige Klappscheibensignal zum Anschlussgleis der Sodi durch ein Vorrücksignal ersetzt
bis 1976: Aufhebung des Barrierenpostens 5i, welcher die vormaligen Barrierenanlagen 3 und 4 im Bahnhof sicherte. Ersatz durch Unter/Überführungen.
Spezialitäten
Weiteres
Erhaltung / Weiterverwendung

Stellwerk

Aussenanlage

Technik

Übersichtsplan

Übersichtsplan Rekingen, Stand 22.12.1959 (Quelle Locorama)

Stellwerkplan

HerstellerIntegra
StellwerktypDomino 67
Inbetriebnahme07.05.1977
Ausserbetriebnahme
SignalsystemTyp L
BlocksystemAb 1977: Gleichstromblock Integra mit Achszählern, ohne Streckensperre
Ab 2000: Mit Inbetriebnahme KRS 97 in Weiach neu vereinfachte Streckensperre zwischen Weiach und Rekingen AG
Ab 2013: Mit Inbetriebnahme Domino 67 in Bad Zurzach neu in beide Richtungen Streckenblock mit vollwertiger Streckensperre und Schaltung 'Blocken bei Ausfahrt des Zuges'
BetriebsartBis 2011: Ortsbetrieb
Ab 2011: Fernbetrieb durch BZ Ost, Zürich Flughafen
FernsteuerungBis 2011: automatischer Durchgangsbetrieb durch Gleis 7, Signaltelefone wurden mit Abschaltung der Pultbeleuchtung auf die Nachbarstellwerke weitergeleitet
Ab 2011: Fernsteuerung ab Iltis - Zelle Schaffhausen
PulttypMod. A 51 x 14 Einheiten
Umbauten1995: Umbau Block auf der Ostseite. Neue Nachbarstation Weiach Kaiserstuhl - Rümikon-Mellikon wird geschlossen
1995-2000: Reduktion Gleisanlagen. Gleise 2 und 3 sowie Weichenverbindungen und Stumpengleise 41, 42 und 43 werden rückgebaut
2000: Umbau Block S. Weiach-Kaiserstuhl nun mit vereinfachter Streckensperre
2008: Ersatz Unterbruchsfreie Stromversorgung
16.05.2011: Wiedereinbau der zu unbekanntem Zeitpunkt ausgebauten Weichen 5 und 6. Inbetriebnahme rcs95-Fernwirksystem und damit Iltis-Fernsteuerung ab Zelle Schaffhausen. Im gleichen Zug rückbau der Transitsignale und des aDG, Ersatz durch aSB
01.07.2013: Umbau Block S. Bad Zurzach nun mit vollwertiger Streckensperre
Spezialitäten
Weiteres
Erhaltung / Weiterverwendung

Stellwerk

Aussenanlage

Technik

Übersichtsplan

Übersichtsplan Rekingen, Stand 7.5.1977 (Quelle Slg. Hans Waldburger)
Übersichtsplan Rekingen, Stand 20.02.2006 (Quelle Slg. schweizer-stellwerke.ch)
Übersichtsplan Rekingen, Stand 19.5.2015 (Quelle Slg. schweizer-stellwerke.ch)

Stellwerkplan

Domino- Pult Mod.A ¦ 51×14 Einheiten
Domino- Pult Mod.A ¦ Zusammenbau

Iltis Lupe

Iltis-Lupe Domino 67 von Rekingen (Slg. schweizer-stellwerke.ch)

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