
Integra Schalterwerke gehören zu den ersten Relais-Stellwerke der Schweiz. Es ist die erste Eigenentwicklung der früheren Schweizerischen Stellwerkfabrik Wallisellen AG und damaligen Integra AG. Weichen werden per Schalter umgestellt und sind elektrisch überwacht. Im Gegensatz zu den mechanischen Stellwerken wird hier die Fahrstrasse zusammen mit der Signalfahrtstellung am FSS (Fahrstrassen-Signal-Schalter) verschlossen. Der Fahrweg wird mit dem FSS (1. Position) und den sogenannten Gleiswahltasten festgelegt, mechanisch und elektrisch überprüft.
Die Stellwerke wurden meist in vertikaler Bauart gefertigt, zum Teil aber auch in Pultform.
Die vertikalen Integra-Schalterwerk unterscheiden sich bekanntlich zuerst durch folgende Merkmale:
- Anzahl Felder: 5, 10 oder 15 Schalterplätze. Bei grösseren Anlagen wurden mehrere Apparate, sogenannte Schüsse, ab Werk zusammengesetzt (10+10, 15+10, 15+15). Dazu kamen im Laufe der Jahre Erweiterungen oder Neuanlagen mit Ausfallmaterial (5+5, ….) . Die grösste Anlage war Brig Stw 3, mit 45 (3 x 15) Feldern.
- Breite des Sicherungskasten: 78 (Ausführung Jo 33) oder 244 mm (Ausführung Jo 285). War vor allem von den Platzverhältnisse in der Stellwerkkabine abhängig. Auf Apparate mit breiten Sicherungskasten konnte der grafische Fahrplan aufgelegt werden. Der Kleinere zuerst verwendete öffnete sich schräg nach unten, der Grössere nach oben.
- Mit oder ohne Relaiskasten hinter dem Apparat. Je nach Platzverhältnisse in der Stellwerkkabine oder im Gebäude (Relaisraum) wurde ein 205 mm breiten Relaiskasten hinter den Apparat angebracht.
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